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Durch die hohen Spritpreise sind alternative Antriebsarten wie Hybrid-, Bio-Diesel und Gasantrieb immer mehr gefragt. Sie haben einen enormen Spareffekt gegenüber herkömmlichem Benzin oder Diesel.
Wer günstig mit einem gasbetriebenen Auto fahren will, der sollte wissen, dass es zwei verschiedene Gasarten gibt.

Autogas? ist das nicht dasselbe wie Erdgas? Das glauben zwar viele, aber trotzdem ist es falsch: Autogas ist Flüssiggas (englisch LPG = Liquified Petroleum Gas), also ein Gemisch aus Propan und Butan. Bereits bei geringem Druck von 6 bis 8 bar verflüssigt sich das gasförmige Flüssiggas LPG. Es schrumpft auf einen Bruchteil seines Volumens und lässt sich dadurch leicht transportieren. Autogas profitiert wie Biodiesel noch bis Ende 2009 von steuerlichen Begünstigungen.
LPG kann in umgerüsteten Ottomotoren verwendet werden, im Unterschied zu den BeNeLux-Ländern bieten Hersteller in Deutschland keine Serienmodelle mit Autogas-Ausrüstung an. Reine Autogasanlagen gibt es nicht, da das Tankstellennetz mit derzeit knapp 800 Stationen bundesweit noch nicht engmaschig genug ist. Deshalb laufen bislang auch alle Autogasanlagen im bivalenten Betrieb, sind also parallel für Gas- und Benzinbetrieb ausgelegt.

Erdgas (englisch CNG = Compressed Natural Gas) dagegen ist überwiegend gasförmiges Methan. Ein Erdgastank steht unter 200 bar Druck. Die Tankanlagen bei Erdgasautos sind dadurch technisch aufwändiger, voluminöser und schwerer.
Sowohl bei der Umrüstung auf Flüssiggas als auch bei der Umrüstung auf Erdgas bleiben die Benzintanks in der Regel unverändert. Man kann jederzeit zwischen den Treibstoffen umschalten.
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